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Abnehmen im Schlaf

 

„Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand“
Voltaire

Dafür können wir Herr über unsere Kilos werden. Das noch in einem Schlafzustand. Glaubst du nicht?  Eine detaillierte Beschreibung, wie es angewendet wird, findest du im nachfolgenden Artikel.

Wie das funktioniert, erkläre ich dir. Wenn du morgens aufwächst und ein straffes Körpergefühl hast, dann heißt das, du hast abgenommen. Klingt jetzt erstmal unglaubwürdig, ist aber die Wahrheit!

 

„Schlank im Schlaf“

 

So nennt sich dieser morgendliche Effekt und wird durch deinen Stoffwechsel verursacht. Insulin Trennkost müsste man eigentlich sagen. Dieses Hormon (Insulin) verhindert, das unser Körper Zugang zu den Fettzellen erhält und der Stoffwechsel nicht optimal arbeiten kann. 

Wichtig dabei ist zu wissen, dass durch Kohlenhydrate Insulin ausgeschüttet wird. Wenn du also, Kohlenhydrate am Abend aus deiner Ernährung bewusst entfernst, bekommt dein Körper Zugang zu den Fettzellen, die wiederum Energie geben, um Stoffwechsel Überreste abzutransportieren und Zellen zu reparieren.

Damit sind wir auch schon bei der richtigen Ernährung, wo die Tageszeiten eine große Rolle spielen! Nach ein paar Tagen Anwendung des Prinzips  „Schlank im Schlaf“ wirst du merken, das Abnehmen im Schlaf nicht nur dich schlank macht, sondern du fühlst dich nach dem Aufwachen ziemlich fit. Sehen wir uns in erster Linie die dazu notwendige Ernährung an bzw. den

 

Schlank im Schlaf Plan:

 

Vormittags: Nehme vormittags Kohlenhydrate zu dir, da sie uns Energie geben und wer startet nicht gerne aktiv in den Tag anstatt halb verschlafen.

Mittags: Mittag kann der Mensch so gut wie alles in seinem Körper aufnehmen und verarbeiten, da zu dieser Zeit unser Stoffwechsel am Höhepunkt ist.

Abends: Achte, dass dein Körper am Abend zu Ruhe kommen soll und ersetze daher Kohlenhydrate mit Eiweisshaltigen Lebensmittel.

 

Schlank im Schlaf Rezepte

 

Da haben wir in unserem E-Book eine detaillierte Auflistung, welche Lebensmittel dazu geeignet sind.

In zweiter Linie geht es wie du es wahrscheinlich erraten hast um den Schlaf selber. Hier ist die Regelmäßigkeit von großer Bedeutung. Zu geregelter Zeit ins Bett, nach Möglichkeit wieder um die gleiche Zeit aufstehen hält unseren Biorhythmus stabil.

Im Boston (US-Staat Massachusetts) wurde eine Studie durchgeführt. Forscher Ofreu Buxton von Brigham and Women’s Hospital, beeinflusste gezielt das Schlafmuster von 21 Versuchsteilnehmern über einen Zeitraum von 6 Wochen.

Dabei beobachtete das Forscher Team, welche Auswirkungen die verschiedenen Schlaf– und Wachzeiten auf den menschlichen Körper haben.

Die Teilnehmer fingen mit 10 Stunden Schlaf pro Tag an. Diese Anzahl von Schlafstunden wurde kontinuierlich verkürzt, bis die Teilnehmer bei 5,6 Stunden ankamen.

Beobachtet wurde da Folgendes, jeder Mensch hat eine körpereigene Thermoregulation. Bei zu wenig Schlaf verbrennt der Körper einfach zu wenig Energie.

Hinzu kam die Veränderungen der Hormone Leptin und Ghrelin die für den Sättigungshaushalt zuständig sind.

Leptin ist das Sättigungshormon. Bei zu wenig Schlaf nimmt es allerdings ab. Kurzum bedeutet das, wir spüren nicht wirklich das wir satt sind und essen einfach weiter.

Jetzt kommt der Hungerhormon Ghrelin ins Spiel, der bei zu wenig Schlaf zunimmt. Somit wird bei jeder Möglichkeit dem Körper Signale gesendet „ich habe Hunger!“. Die Folge ist wir essen weiter, obwohl wir schon satt sind. Ist das nicht paradox? 

Wenn wir Leptin und Ghrelin außer acht lassen, das heisst uns trotz des Schlafmangels gesund und ausgewogen ernähren, haben wir immer noch mit dem körpereigenen Thermoregulation ein Problem. Wie oben erwähnt verbrennt der Körper bei Schlafmangel zu wenig Energie. Infolgedessen nehmen wir in kleinen Mengen aber doch zu. Auf ein Jahr berechnet sind es fast sechs Kilo.

 

Abnehmen im Schlaf

 

Fazit, es gibt leider kein Hormon das über Nacht bzw. beim Schlafen automatisch ausgeschüttet wird damit wir abnehmen. Sondern vielmehr ist es ein Zusammenspiel von zweierlei wichtigen bzw. grundsätzlichen Faktoren. Das Eine ist die Ernährung, drei Mahlzeiten am Tag mit vier bis fünf Stunden Pause dazwischen (keine Zwischenmahlzeiten) wäre optimal. Das Andere der ausgewogene Schlaf.

Abnehmen im Schlaf dahinter steckt schon vielmehr, als im ersten Anschein zu sehen ist. Stell dir mal vor, zur gleichen Zeit ins Bett zur gleichen Zeit aufstehen, noch dazu die die richtige Ernährung (dafür haben wir einen Abnehmplan) sorgt dafür, das du immer im Fahrt bleibst. Auch wenn die Motivation sinken sollte, wirst du durch die Stabilität deinen Erfolg im Abnehmen haben. Der Nebeneffekt ist, der Erfolg färbt sich auf andere Bereiche im Leben ab. Worauf wartest du noch?! Fang an.